Osteopathie

OSTEOPATHIE

“Weil der Mensch als ein Ganzes funktioniert”.Hier eine kleine Einführung über die OSTEOPATHIE, was man darunter versteht, wer sie entdeckt hat und was sie bewirken kann…

Was ist Osteopathie?

‘Krankheit durch die Knochen’.

“Osteo” ist das griechische Wort für Knochen. Dr. Andrew Still, der Begründer der Osteopathie, war zu der Erkenntnis gekommen, dass jeder Patient neben seinen Gesundheitsproblemen auch ständig eine Abweichung in den Knochen aufwies. Die Flüssigkeiten und Zellen im Körper waren selbst nicht krank oder pathogen, aber die Knochen mit den anhaftenden Geweben (Organe, Muskeln, Sehnen, Ligamente usw.) störten die Position und den Lauf der Körperflüssigkeiten. Osteopathie bedeutet daher buchstäblich: Krankheit durch die Knochen.

 “Die Knochen, Muskeln, Sehnen, Ligamente

und Organe können Position und Verlauf der Zellen sowie Lauf der Körperflüssigkeiten

stören, genau so wie die Felsblöcke im Flussbett

                                                                         den Lauf des Flusses beeinflussen.”

Wer war der Entdecker?

Der Entdecker war ein englischer Arzt

DR.ANDREW STILL

 

Was kann die Osteopathie?

Osteopathie ist eine Wissenschaft, eine Kunst und eine Technik!

Sie strebt genau wie die Schulmedizin das gleiche Ziel an: Gesundheit für jeden Einzelnen. Aber ein Osteopath verschreibt keine chemische Medizin und verwendet keine Apparaturen jeglicher Art für seine Behandlungen. Vielmehr ist ein ganzheitliches, rein manuell handliches Behandlungskonzept, welches durch Impulse, spezielle Grifftechniken und genaues Ertasten der Strukturen dem Körper durch ein sogenanntes manuelles “Input” helfen soll, das  vorhandene “UNGLEICHGEWICHT” wieder in den “FLUSS” zu bringen. Ein Osteopath stimuliert die Fähigkeit des Körpers zur Selbstheilung. Es soll erreicht werden, dass der Patient relativ schnell seine ursprüngliche Beweglichkeit zurückgewinnt und sich wieder in den normalen Alltag einfinden kann. Die Osteopathie kann fast alle Krankheiten/Missempfindungen/Bewegungseinschränkungen am Skelett, Knochengelenken, Sehnen, Muskeln, Bänder und inneren Organen, Faszien und Nervenstrukturen/Geweben und Blut- sowie und lymphatischen Gefäße verbessern, Anregung zur Selbstheilung und Beweglichkeit des Körper erreichen. Der Erfolg einer osteopathischen Behandlung liegt auch in ihrer genauesten Befunderhebung, Ertasten des Körpers und der Gewebestrukturen des Patienten, sowie eine ausführliche Anamnese durch den Therapeuten. Des Weiteren gibt es die kraniosakrale Osteopathie, osteopathische Manipulation mit Impuls und verschiedene osteopatische Spezialtechniken bei Babys und Kleinkindern. Wichtig ist, dass einem Osteopathen auch Grenzen in seiner Heilmethode gegeben sind, und somit ein MITEINANDER mit dem Arzt unerlässlich ist!